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Gedanken eines Mannes ... ;-) Stichwörter
06.04.2010, 22:21:21

Déjà-vu

Pfarrhaus … 17:00 Uhr, ein freundlicher grauhaariger Mann öffnet uns die Tür.
 
Morgen wird Kurt beerdigt und heute will der nette Herr Pfarrer, die Einzelheiten mit den trauernden Angehörigen besprechen. Eigentlich wollte ich zu diesem Termin nicht mitkommen, doch Söckchens trauriger und flehender Blick hatte genügt, um mich von meiner Meinung abzubringen.
Also habe ich meine Schwiegermutter, Söckchens Schwester und mein Söckchen zu diesem Termin begleitet, wobei meine Vorahnung mich nicht täuschte.
 
Déjà-vu nennt man sowas, obwohl schon 20 Jahre her, erinnerte mich das ganze sehr stark an dass Gespräch, das wir damals nach dem Tod meines Vaters führen durften.
Die Fragen, diese quälenden Versuche der Kirche eine Antwort auf den Tod eines geliebten Menschen zu geben, es war alles so vorhersehbar.
 
Der große Plan des „alten Mannes“, die Sinnhaftigkeit des Todes, all das wiederholte sich auf geradezu groteske Weise.
 
Mit den Jahren habe ich aber zur Kirche und auch zum "alten Mann" genügend Abstand gewonnen, um die Dinge neutral zu betrachten und nicht sofort jede Aussage des Kirchenmannes in Frage zu stellen. Obwohl mir manche Bemerkung bereits auf der Zunge lag.
 
Es wird bestimmt eine schöne und würdevolle Trauerfeier werden, Söckchen wird weinen und ich werde sie, so gut ich es kann, trösten.
Es wird einige Zeit brauchen bis sie über den Verlust hinweg kommen wird, ganz wird sich diese Lücke niemals schließen, aber sie wird lernen mit dem Verlust zu leben.
 
Das Leben geht weiter, wir haben uns, wir haben unsere Kinder, die Familie und unser Leben.
Der „große Plan“ läuft weiter, der „alte Mann“ wird weiter im Hintergrund die Fäden ziehen, sofern man daran glaubt.
 
Ich für meinen Teil, habe die Fäden durchtrennt und siehe da, auch mein Leben läuft „planlos“ weiter.
 
In diesem Sinne, wünsche ich allen eine gute Nacht…..

Déjà-vu

Pfarrhaus … 17:00 Uhr, ein freundlicher grauhaariger Mann öffnet uns die Tür.
 
Morgen wird Kurt beerdigt und heute will der nette Herr Pfarrer, die Einzelheiten mit den trauernden Angehörigen besprechen. Eigentlich wollte ich zu diesem Termin nicht mitkommen, doch Söc...

04.04.2010, 17:39:25

No Stress

Hurra …. Wir leben noch!
 
Das traditionelle Oster – Völlerei – Eier – Kuchen und Kaffee Meeting bei meiner lieben Mama ist vorbei und wir haben es überstanden.
 
Keine Streitereien, keine Nettigkeiten unter der berühmten Gürtellinie, einfach nur ein ruhiges Mittagessen und anschließend eine schöne Tasse Kaffee und frischer Kuchen. Harmonie pur!
 
Der anschließende Osterspaziergang war nötig und, dem Wettergott sei Dank, auch schön und trocken. Hand in Hand sind wir am Rhein entlang gegangen, haben über Gott und die Welt gesprochen und dabei die Schiffe beobachtet.
 
Jetzt liegt Söckchen im Bett und liest, ich sitze hier am Computer und bringe meine Gedanken ins reine und Töchterchen sieht sich einen Walt Disney Film im Fernsehen an.
 
Entspannung ist angesagt, die Seele baumeln lassen, vorbereiten auf den morgigen Tag, aber auch auf die Beerdigung am kommenden Mittwoch.
 
Ich wünsche allen ein schönes Osterfest und viel Zeit zum relaxen.


Kommentar von: corinna69 am 04.04.2010, 17:45:05
Einfach nur schön... ;o)
Kommentar von: LisaMueller am 05.04.2010, 23:43:54
Ach Hutch, was tät ich dafür geben ... Schön, dass ihr's so schön habt ... Grüss das Söckchen ... und passt gut aufeinander auf ... Und klappt das mit Kaffee? ;-)

No Stress

Hurra …. Wir leben noch!
 
Das traditionelle Oster – Völlerei – Eier – Kuchen und Kaffee Meeting bei meiner lieben Mama ist vorbei und wir haben es überstanden.
 
Keine Streitereien, keine Nettigkeiten unter der berühmten Gürtellinie, einfach nur e...

01.04.2010, 12:58:25 - letzte Änderung: 01.04.2010, 12:59:54

Mach's Gut ....

Kurt war ein eher stiller und sehr einfacher Mensch, die Jahre in der Kriegsgefangenschaft hatten ihre Spuren hinterlassen. Als Flüchtling war er damals, zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern, vom elterlichen Bauernhof vertrieben worden.
Alles was die Urgroßeltern bereits aufgebaut hatten, war damit verloren und Kurt stand vor dem Nichts.
 
Nach dem Krieg und nach den Jahren in Russischer Gefangenschaft, baute er sich eine kleine Existenz auf, er wurde Schneider und arbeitet zuerst zu Hause, später bei einem großen Bekleidungshersteller.
1955 heiratete er und aus der Ehe gingen vier Kinder hervor, Söckchen war die Jüngste und nicht ohne Stolz muss ich sagen, auch die Hübscheste.
Die Jahre vergingen und irgendwann, war der Beruf des Schneiders einfach nicht mehr gefragt, der Bekleidungshersteller musste schließen und Kurt stand auf der Straße.
Nun war guter Rat teuer, die Aussichten in der Region waren nicht gerade rosig in dieser Zeit.
Handwerker, wie Maurer, Gipser oder Fliesenleger, hatten Arbeit und verdienten gutes Geld, aber ein Schneider hatte kaum eine Chance, die Zeit der Billiganbietern war angebrochen. Für maßgefertigte Kleidung hatten die Leute kein Geld und mit kleinen Aufträgen und Änderungsschneiderei konnte Kurt die Familie nicht ernähren.
 
Also tat Kurt das, was jeder Familienvater in dieser Situation getan hätte, er nahm einen Job als einfacher Arbeiter am Band an. Drei Schichten, 7 Tage die Woche, aber vernünftig bezahlt, so konnte er die Familie ernähren und das kleine Häuschen das er geerbt hatte halten. Ein Leben in Luxus war damit nicht möglich, aber zumindest für das Nötigste war immer gesorgt.
An Urlaub war natürlich nicht zu denken, aber im Sommer reichte es für etwas Entspannung am nahen Badesee oder im eigenen Schrebergarten, der zusätzlich die Haushaltskosten senkte und die Familie mit frischem Gemüse versorgte.
 
Die Jahre vergingen, die Kinder wurden erwachsen und gerade als die Zeit gekommen war mehr an sich und seine Frau zu denken wurde Kurt schwer Krank. Sein Herz spielte ihm einen bösen Streich und gerade als er anfangen wollte sich etwas mehr Ruhe zu gönnen, musste er sich einer Herz – OP unterziehen.
Nach dieser Operation und der anschließenden Reha, war Kurt nicht mehr der Selbe, das Atmen viel ihm schwer, auch seinen geliebten Schrebergarten musste er mehr und mehr abgeben, zu anstrengend war die Gartenarbeit geworden. Doch der "Alte Mann" war noch nicht fertig mit ihm ........
 
Anfang Januar stürzte Kurt und zwar so unglücklich, dass der Oberschenkelhalsknochen an seinem rechten Bein brach. Das machte ihn nun endgültig zum Pflegefall und seine Kinder organisierten einen Heimpflegedienst.
 
Söckchen hatte die Abendschicht, sie fütterte, wusch und wickelte ihn, jeden Abend, sieben Abende die Woche.
Leicht war es nicht, aber wir hatten ihm versprochen ihn nicht in ein Heim zu stecken und dieses Versprechen lösten wir nun ein.
 
Heute vor einer Woche, ist Kurt gestorben, sein Herz hat plötzlich aufgehört zu schlagen, friedlich, ja fast erlöst könnte man seinen letzten Gesichtsausdruck beschreiben.
Mein Söckchen trauert und ich finde keine Worte sie zu trösten und doch sind wir uns alle klar darüber, dass es für Kurt eine tatsächliche Erlösung gewesen sein muss.
Ich persönlich glaube fest daran und hoffe, dass der „Alte Mann“ noch etwas Schönes für Kurt bereithält, verdient hätte er es und ich wünsche es ihm von ganzem Herzen.
 

Mach’s gut Kurt, ich werde dich vermissen.


Kommentar von: tapa am 01.04.2010, 18:37:38
Ebenfalls mein herzliches Beileid, Hutch. Und nur weil es für den Betreffenden eine Erlösung war/ist, schützt das die Hinterbleibenen nicht vorm Trauern. Und das, so traurig das auch ist, ist auch gut so. Ich drück dich ganz herzlich.

Mach's Gut ....

Kurt war ein eher stiller und sehr einfacher Mensch, die Jahre in der Kriegsgefangenschaft hatten ihre Spuren hinterlassen. Als Flüchtling war er damals, zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern, vom elterlichen Bauernhof vertrieben worden.
Alles was die Urgroßeltern bereits aufge...

23.03.2010, 17:17:11

Hutch‘s Gartenabenteuer

Ich hasse Gartenarbeit, manche mögen sie nicht, aber ich kann wirklich von mir behaupten dass ich diese Art von Arbeit hasse. Jäten, harken, rupfen, gießen und vor allem das ewige umgraben, ich hasse es.
 
Aus diesem Grund haben wir bereits vor vielen Jahren, auf einen Nutzgarten verzichtet und einfach überall Rasen eingepflanzt, das heißt wir haben nicht gepflanzt, Wir haben verlegt … Rollrasen nämlich. Eine wirklich feine Sache, so ähnlich wie Teppichboden nur etwas schwerer und vor allem schmutziger, aber einfach und unglaublich praktisch.
 
Doch jetzt, nach ein paar schönen Jahren, die nur mit etwas Rasen mähen belastet waren, zeigte sich mein Rasen löchrig, braun und wirklich unansehnlich.
Da wurde selbst mein tief vergrabener, innerer Gärtner wach und hatte einfach nur Mitleid mit dieser geschundenen Fläche.
Also besorgte ich mir kurzentschlossen einen Vertikutierer, eines dieser Wunder der Technik, die diese verhasste Arbeit leichter machen soll.
 
Völlig unvoreingenommen und ohne jegliche Vorkenntnisse machte ich mich gestern Morgen ans Werk, ich drückte und schob dieses brummende Etwas über meinen Rasen und freute mich darüber dass es wohl gut funktionierte. Zumindest zeigte sich eine deutliche Spur der Veränderung hinter dem Gerät. Elektrisch betrieben schob sich der Vertikutierer Meter um Meter über meine grünbraune Fläche, die schon bald wieder ein schöner saftiger Rasen werden sollte.
 
Was die Messer alles zu Tage förderten war schon erschreckend, aber noch erschreckender war das Ergebnis nach dem ich, die Grasbüschel und Moosreste vom Rasen entfernt hatte.
Bevor ich, mit dieser elektrischen Wühlmaus, über meine Grünfläche gewandert war, hatte sie wie ein fleckiger Teppich ausgesehen, jetzt glich sie eher einer Mondlandschaft mit grünen Punkten.
 
So hatte ich mir das Ergebnis wirklich nicht vorgestellt, Söckchen konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, hatte sie mich doch vorher gewarnt, denn Gärtner in mir heraus zu lassen.
 
Dünger und Rasensamen mussten her, ich musste retten was es noch zu retten gab und das mir, wo ich doch diese Arbeit hasse……. aber so konnte ich meine Rasenfläche nun wirklich nicht belassen, in diesem bedauernswerten Zustand.
 
Also ab zum nächsten Baumarkt um Rasensamen zu kaufen, wobei ich nicht im Traum gedacht hätte wie viele unterschiedliche Sorten von Rasensamen es gibt. Schattenrasen, Spielrasen, Blaurasen, Feinrasen, Zierrasen und Sportrasen, ja sogar eine Wimbledon – Edition habe ich entdeckt.
Das gleiche Spiel wiederholte sich beim Dünger, auch hier gab es unglaublich viele Sorten, die ich hier überhaupt nicht aufzählen möchte und kann.
Irgendwann packte mich der Frust, ich schnappte mir zwei Pakete Rasensamen und ein großes Paket „Superrasendünger mit Wachstumsgarantie“ und flüchtete mich an die Kasse. Der Preis für dieses Rasen – Rettungspaket ließ mich kurz zusammen zucken, aber da musste ich jetzt wohl durch.
Also gute Miene zum bösen Spiel gemacht, die EC – Karte gezogen, bezahlt und ab nach Hause, um Söckchen cool und völlig siegessicher ins Gesicht zu sehen.
 
Nur keine Schwäche zeigen, selbstsicher verstreute ich die beiden Pakete mit dem Samen auf der Rasenfläche. Mit einer, von meinem Nachbarn ausgeliehenen Walze, drückte ich die ganze Sache schön fest und streute anschließend meinen Wunderdünger darüber. Der legte sich wie ein weißer Teppich über alles und so hatte meine Mondlandschaft einen weißen Zuckerguss erhalten.
Was jetzt noch fehlte, war Wasser und zwar viel davon, also ran an unseren Rasensprenger und die ganze Sache mal richtig ein gematscht. Aus der weiß gepuderten Mondlandschaft wurde nach ein paar Stunden ein Sumpfgebiet …… jetzt hoffe ich nur, das daraus irgend wann auch wieder eine Rasenfläche wird.
 
ICH HASSE GARTENARBEIT ...... euer Hutch


Kommentar von: borribel am 23.03.2010, 20:52:46
Ojeh! Du hättest Dir lieber professionelle Hilfe holen sollen, oder mal im Internet suchen, was richtig gewesen wäre. Das Vertikutieren entfernt all das, was Moos und tot ist. Dein Rasen sah also vorher schon so aus, nur unter Tarnung versteckt. Ein wenig düngen danach hätte ausreichend sein sollen. Das Gras sollte sich dann von alleine vermehren. Ob Dein Plan aber in Erfüllung geht? Ich weiß nicht, wünsch Dir jedenfalls viel Glück!

Hutch‘s Gartenabenteuer

Ich hasse Gartenarbeit, manche mögen sie nicht, aber ich kann wirklich von mir behaupten dass ich diese Art von Arbeit hasse. Jäten, harken, rupfen, gießen und vor allem das ewige umgraben, ich hasse es.
 
Aus diesem Grund haben wir bereits vor vielen Jahren, auf einen Nutz...

16.03.2010, 22:16:09 - letzte Änderung: 16.03.2010, 22:16:59

64 Cent

Zuerst eine Anmerkung in eigener Sache!
Vielen, vielen Dank für die zahlreichen, netten Nachrichten und GB – Einträge zu meinem Geburtstag!

 
Und nun zu meinem eigentlichen Thema..........
 
Der Tag gestern verlief, nach den vielen „Irrungen und Wirrungen“, doch noch sehr harmonisch und war auch noch recht lustig. Wir saßen bis ca. 23.30 Uhr in einer gepflegten Runde zusammen, haben viel gelacht, ein guten Roten genossen und über Gott, das Älterwerden im Allgemeinen und die Welt geredet.
 
ABER, das Schicksal, wäre ja nicht das Schicksal, hätte es nicht bereits den nächsten, gemeinen und hinterhältigen Anschlag auf mich geplant!
 
„64 Cent“, das klingt im ersten Moment, nach dem Preis für ein Päckchen Kaugummi, ist aber in Wirklichkeit der tagesaktuelle Preis für einen Liter Heizöl.
Das weiß ich aus dem Internet und von meinem Brennstofflieferanten, mit dem ich vorhin gerade noch telefoniert habe.
Und warum hat der liebe Hutch noch spät abends mit dem Heizöl – Dealer gesprochen?
Weil mein Öl – Tank leer ist, tuttikompletti, staubtrocken …… :-(
 
Noch vor zwei oder drei Tagen, hatte ich daran gedacht, ich wollte in den Keller gehen, um meinen Ölstand zu kontrollieren, aber dann kam wieder irgend etwas dazwischen.
Die üblichen Kleinigkeiten, Alltagsdinge, die uns von solchen Vorhaben ablenken und uns dazu bringen einen solchen Gedanken wieder zu vergessen. Oder liegt das am Alter?
Diesen Gedanken verdränge ich jetzt einfach und glaube fest an die Sache mit den Alltagsdingen .......... Punkt!!
 
Morgen früh ist Kaltduschen angesagt, Abhärtung könnte man es auch nennen, die Heizungsanlage steht jetzt auf Störung, die Heizkörper sind kalt und das Warmwasser wird sich bis morgen früh in Kaltwasser verwandelt haben.
 
Mein Heizöl - Dealer hat versprochen bis spätestens 9.30 Uhr zu liefern, das bedeutet spätestens morgen Abend haben wir wieder warmes Wasser und falls nötig auch warme Heizkörper.
 
Schlechtes Karma, zumindest im Augenblick, aber auch damit werde ich fertig, das wäre doch gelacht, wir sind doch keine Weicheier!
 
NEIN, schließlich bin ich ein Mann……. und Haare waschen kann man ja auch mit Wasser aus dem Wasserkocher, ich könnte meine Haare natürlich auch „kalt“ waschen, aber warmes Wasser schont die Haarwurzeln, hab ich zumindest mal in einer Zeitschrift gelesen. ;-)
 
Ich hoffe nur, das mir das Schicksal, morgen früh, nicht noch einen Stromausfall beschert …..
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine gute Nacht und kuschlige Träume.


Kommentar von: hutchinson am 17.03.2010, 06:49:11
@Hexe: Black, black Heart .... black Soul .... ich liebe die dunkle Seite, allerdings nicht morgens um halb Sechs, unter einer kalten Dusche .... aber Du hattest Recht, mein "Fell" glänzt heute morgen mehr als sonst. ;-)
Kommentar von: Juliette am 17.03.2010, 08:19:52
Schönen guten Morgen, schmunzelnd mich an eurem Frühgespräch ergötze... *lach* aber nicht nur ich - die Sonne findet schon den Weg durch den flockigen Morgennebel, schon ist das blau-gelbe Licht eines wunderschönen Morgens bereit, sich zu verschwenden... ich liebe diesen Tag und all die, welche noch kommen werden - eine warm gefüllte Wanne mich erwartet ;-) wunderschönen Frühlingstag wünsche ich in die Runde!
Kommentar von: hutchinson am 18.03.2010, 06:48:19
Hello witch, Juliette wanted to say to us, she was amused about our small entertainment. In addition, she wanted to say that she is glad about the nice spring weather and she wishes us all a lot of joy and happy springdays. Möge mir mein alter Englischlehrer verzeihen ...... ;-) Im übrigen sprudel meine Warmwasserquelle wieder!
Kommentar von: hutchinson am 18.03.2010, 17:33:26
@Hexe: Schätzelein, warm und sonnig kann es erst werden wenn die Sonne auch aufgegangen ist, aber nicht morgens um 5.30 Uhr …… Nach dem ich diese niedlichen „Eisblumen“ von der Tür meiner Dusche abgekratzt hatte, habe ich mich sehr über das warme Wasser gefreut…… ;-)
Kommentar von: hutchinson am 18.03.2010, 20:34:19
Hübsche Hex, darf ich es wagen, Dir das "Schätzlein" anzutragen??? :-)
Kommentar von: hutchinson am 19.03.2010, 10:40:39
Mit Höflichkeit kommt man(n) einfach weiter im Leben ...nicht wahr Du "holde Maid"? Ich wünsche Dir ein superschönes Wochenende mit hoffentlich ganz viel Sonnenschein. Gruss Hutch (der edle Herr)!

64 Cent

Zuerst eine Anmerkung in eigener Sache!
Vielen, vielen Dank für die zahlreichen, netten Nachrichten und GB – Einträge zu meinem Geburtstag!

 
Und nun zu meinem eigentlichen Thema..........
 
Der Tag gestern verlief, nach den vielen „Irrung...

15.03.2010, 14:18:19

Irrungen und Wirrungen


So, hatte ich mir meinen freien Montag, der gleichzeitig auch mein Geburtstag sein soll, wirklich nicht vorgestellt.
Bis gestern Abend, kurz vor 19:00 Uhr hatte ich noch ziemlich genau Vorstellungen, wie der heutige Tag verlaufen sollte.
 
Frühmorgens, wenn die Kids aus dem Haus sind, mit Söckchen zurück in die warmen Kissen und ein wenig kuscheln, anschließend ein schönes gemeinsames Frühstück in einem netten Cafe.
Dann all die guten Dinge einkaufen, die wir nachmittags und vor allem abends für unsere Gäste brauchen würden und natürlich feiern, nicht unbedingt bis der Arzt kommt, aber doch schon etwas ausgiebiger, wozu gibt es schließlich die Gleitzeit zu Arbeitsbeginn …..
 
Wie gesagt, dass war der Plan bis Sonntagabend kurz vor 19:00 Uhr….. um diese Zeit flog die Tür auf, ein völlig verstörter und sichtlich geschockter Junior stürmte ins Wohnzimmer und erzählte, wild gestikulierend, von einem Auto das nicht mehr fahren würde.
Nach dem wir ihn, mit einigen Atemübungen aus dem Joga - Kurs, wieder auf ein fast normales Level geholt hatten, ging ich mit ihm vor die Tür, um mir den Schaden anzusehen.
 
Die Kupplung hatte sich verabschiedet, nix dramatisches, aber das bedeutete das Sohnemann für die nächsten Tage auf seinen fahrbaren Untersatz würde verzichten müssen.
Eigentlich kein Problem, nur ist er im Moment in der Schule in Leonberg und aufgrund der Gleisarbeiten zwischen Stuttgart und Leonberg, gleicht eine Fahrt von hier in die Schule einer Odyssee.
Zudem gibt es, durch die Arbeiten, immer wieder Verspätungen, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg.
 
Also, habe ich mich dazu entschlossen, Junior unsere Familienkutsche zur Verfügung zu stellen, was aber wiederum bedeutete, das ich meine schönen Pläne, mit Frühstücken gehen und gemütlich Einkaufen, komplett vergessen konnte.
Außerdem bedeutet das natürlich auch eine tiefe Unruhe, die Söckchen und mich den ganzen Tag begleiten wird, zum einen hat unser Wagen, im Gegensatz zu Juniors aktuellem Gefährt, völlig andere Dimensionen und zum zweiten gleich doppelt soviel an PS.
Das kann einem schon den Angstschweiß auf die Stirn treiben, obwohl ich ein sehr großes Vertrauen in meinen Sohn habe.
 
Gut, ich habe einen freien Tag, aber ohne Auto, gestaltet sich alles etwas schwierig, Retter in der Not war dann mein Bruder. Ich musste nur morgens sehr früh mit ihm nach Karlsruhe fahren, um dann mit seinem Auto die Heimreise anzutreten, während er abends mit dem Geschäftswagen nach Hause fahren würde. Zudem musste ich mich dann gleich um einen Termin in der Werkstatt meines Vertrauens bemühen und dafür sorgen, dass der weidwunde Wagen meines Fillius, diese auch erreicht.
 
Anschließend bin ich dann alleine Einkaufen gefahren, während mein Söckchen die anderen Kleinigkeiten erledigte, die an diesem Morgen eigentlich ohne viel Stress mitlaufen sollten.
Wobei mir sofort wieder eingefallen ist, wie sehr ich es doch hasse einkaufen zu gehen, zumindest in diesen Einkaufspalästen und dazu noch allein .... das wir mit Sicherheit auch noch mal ein Thema im Blog.
 
Jetzt gönne ich mir eine kleine Pause und hoffe, dass der Rest des Tages in ruhigeren Bahnen verlaufen wird ……….. eines habe ich aber gelernt …
 
Plane nie zu weit im Voraus und erstens kommt es anders und zweites als Hutch denkt…..
in diesem Sinne, einen schönen Tag noch!


Kommentar von: frauzipp am 15.03.2010, 15:40:08
....wünsche dir trotzallem,alles Gute zum Geburtstag.Feier schön,wenns sein muss,auch bis der Arzt kommt... frauzipp
Kommentar von: Juliette am 15.03.2010, 16:40:54
http://www.youtube.com/watch?v=FchMuPQOBwAy Hey... alles Liebe und lass uns tanzen... wo immer du stehst, tanz, hab Freude und geniess den Frühlingsanfang... ;-))) könnte ja sein, oder? Vielleicht spürt Söckchen auch was in dieser Richtung? Das Auto hast du ja eh schon abgeschrieben... Diese Musik ist so cool... fühle mich, als ob ich heute Geburi hätte *smile* Herzliche Umarmung - J.B.
Kommentar von: Ricki_at_home am 15.03.2010, 22:42:51
Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag. Ja, das mit den Gleisarbeiten kann schon nerven. Zum Glück muss ich zur Zeit nicht nach Stuttgart rein. Viel Spaß beim Feiern!

Irrungen und Wirrungen


So, hatte ich mir meinen freien Montag, der gleichzeitig auch mein Geburtstag sein soll, wirklich nicht vorgestellt.
Bis gestern Abend, kurz vor 19:00 Uhr hatte ich noch ziemlich genau Vorstellungen, wie der heutige Tag verlaufen sollte.
 
Frühmorgens, wenn die K...

10.03.2010, 12:12:52 - letzte Änderung: 10.03.2010, 12:22:24

Zahnschmerzen

Mein Söckchen macht „dicke Backen“ obwohl, das ist nicht ganz richtig,
sie macht genau genommen nur „eine“ dicke Backe.
 
Meine „vonGottmirzugemutete“ hat Zahnschmerzen, auch wieder nicht ganz richtig, der Zahn kann ihr nicht mehr weh tun, der Zahn ist seit zwei Tagen raus.
 
Trotzdem sieht sie noch aus, wie das „Leiden Christi zu Pferd“...... ;-)
(böser Hutch)
 
Das sind noch Nachwirkungen der Chemo – Behandlung, vermutet unser Zahnarzt, die Nerven der Zähne sterben ab und der Kieferknochen bildet sich leicht zurück. Schöne Aussichten, da pflegst du deine Zähne mit modernster Technik und verlierst sie trotzdem.
 
Söckchen leidet, das Zahnfleisch tut weh, dort wo ihr Backenzahn war klafft eine Lücke, die ebenfalls schmerzt und ihre Hamsterbäckchen sind etwas ungleich.
 
Ich hab sie auf die Couch gepackt, Kamillentee gekocht und ihr einen schönen Film in den
DVD – Player gepackt. Ablenkung ist alles, in so einer Situation.
 
Mir gehen aber die Worte des Zahnarztes nicht aus dem Kopf, der Kieferknochen baut Substanz ab, dadurch liegen die Zahnhälse frei und die Zahnwurzeln sterben ab, was dazu führt das gesunde Zähne wackeln.
 
Ich muss mal wieder das Internet bemühen, ich will versuchen mehr Informationen zu diesem Thema zu finden, vor allem aber möchte ich mögliche Behandlungsmethoden finden.
 
Ich mag es nicht wenn mein Söckchen leiden muss und ich mag es vor allem nicht, wenn ich nichts tun kann um ihr zu helfen.
 
Also, falls ihr Tipps zu diesem Thema habt …… ich bin für jeden Ratschlag dankbar!


Kommentar von: Zuckerwatte71 am 10.03.2010, 17:17:38
Ich habe mal gehört (noch nicht selber ausprobiert), dass Arnica Globuli D12 nach einer Zahnbehandlung bzw. Zahn ziehen schnell zum Abschwellen führt... vor allem ist es völlig ungefährlich und ohne Nebenwirkungen. Gute Besserung ans Söckchen!
Kommentar von: borribel am 10.03.2010, 17:20:07
Meine Frau hat während der Chemo (genauer in der Pause zwischen den "Chemospritzen") etwas homöopathisches genommen. Weiß nicht, ob das geholfen hat, ihr sind zumindest keine Zähne ausgefallen. Kann mal nachfragen, was das war. Gruß borribel
Kommentar von: hutchinson am 11.03.2010, 06:50:19
Hallo liebe Freunde, ich kann euch beruhigen, die Schwellung ist soweit abgeklungen und die Schmerzen sind erträglicher geworden, Söckchen geht es also wieder besser. Wir sind ab heute wieder bei "fester Nahrung" .... ;-) Die Tipps nehme ich danken an und wir werden das eine oder andere ausprobieren. Für die vielen guten Wünsche, möchte ich mich, auch im Namen von Söckchen, bedanken.

Zahnschmerzen

Mein Söckchen macht „dicke Backen“ obwohl, das ist nicht ganz richtig,
sie macht genau genommen nur „eine“ dicke Backe.
 
Meine „vonGottmirzugemutete“ hat Zahnschmerzen, auch wieder nicht ganz richtig, der Zahn kann ihr nicht mehr weh tun, der Zahn ...

09.03.2010, 06:53:59

Von Lehrgängen und Unfällen Teil II

OK, ich hole noch einmal tief Luft, um meinen Brustkorb noch etwas weiter aufzupumpen und damit meinen „Waschbär - Bauch“ etwas zu kaschieren und stieg aus. Schlagartig wurde das Geschrei sehr viel leiser und die Hände meines Gegenübers beruhigten sich.
 
Wie auch immer mein Italienischer Freund es geschafft hatte, die Polizei war bereits auf dem Weg, obwohl ich ihn keine Sekunde am Handy gesehen hatte. Aber gut, die Freunde in Grün tauchten bereits nach kurzer Zeit auf und erneut begann das Geschrei und die Hände flogen wieder in die Höhe.
 
Ich blieb zunächst einmal an meinem Wagen und ließ „Mama und Papa Leone“ ihre Version der Geschichte erzählen.
 
Nach ein paar Minuten kam eine sichtlich genervte, aber wirklich hübsche Polizeibeamtin auf mich zu und wollte meine Geschichte hören. Die Version von Papa Leone, sah so aus, dass ich wohl versucht hätte seinen Wagen und den Traktor gleichzeitig zu überholen, mit dem kleinen Unterschied, dass er dabei bereits neben dem Traktor gewesen wäre.
 
Ich konnte mir ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, und richtete meine Augen auf die schmale Straße und versuchte mir, gemeinsam mit der netten Polizistin, die Situation vorzustellen und dabei vor allem die Position die mein Wagen hätte einnehmen müssen. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass ich, für solch ein waghalsiges Manöver, komplett im Straßengraben hätte fahren müssen und dass diese Aktion sehr deutliche Spuren, sowohl an meinem Auto, als auch der Natur hätte hinterlassen müssen.
 
So war diese Version ziemlich schnell vom Tisch und aufgrund der Position der Beschädigungen erkannte die Polizei einwandfrei, das meine Version der Geschichte wohl eher zum Unfallhergang passte.
 
Ich wurde nach der Aufnahme meiner Personalien, ohne weitere Verwarnung oder Belehrung, wieder auf die Straße geschickt, was meinem Unfallgegner offensichtlich überhaupt nicht gefiel.
 
Erneut begann er wild zu gestikulieren und in meine Richtung zu zeigen, ich hob daraufhin nur kurz die Hand, winkte freundlich und verließ diesen unfreundlichen Ort.
 
Auf die Wache musste ich trotzdem, da unser italienisches Temperamentsbündel nicht von seiner Version abweichen wollte und ich deshalb meine Aussage zu Protokoll geben musste.
 
Hier wurde ich freundlich als, "der Geschädigte" angesprochen, ich liebe dieses Amtsdeutsch.
Ich machte meine Aussage, oder besser der Polizist erklärte mir wie der Unfall abgelaufen sein musste und ich bestätigte..... ging ganz schnell.
 
Ob allerdings die Mühlen der Justiz ebenfalls so schnell mahlen, wir werden sehen!
 
Nun bin ich mal gespannt wie diese Sache ausgehen wird …… ich halte euch auf dem Laufenden.
 
Euer Hutch ....... spüre ich da nicht gerade so ein ziehen in der Nackengegend, wie nennt sich dass "Schleudertrauma" ...... ich werd mich doch nicht ernsthaft verletzt haben, so unter Schock spürt man ja oft nix ..... ;-)


Kommentar von: hutchinson am 10.03.2010, 06:47:44
Tja, also wenn ich meinen "Waschbär Bauch", durch geschicktes Luftholen und gleichzeitiges Baucheinziehen, etwas verstecke, bin ich schon ein stattliches Mannsbild ....;-) Zugegeben, der aufgeregte Italiener, war wirklich "lächerlich" klein, aber allein sein Gesicht als ich mich zu ganzer Größe aufrichtete, war wirklich amüsant! Und wieder war sie da .... meine schwarze Seele ... ;-)
Kommentar von: hutchinson am 11.03.2010, 06:52:05
@Hexe: Ich mag sie auch, manchmal ist sie wirklich wichtig, um "Tage wie diese" zu überstehen. Ich glaube Du kennst das auch! ;-)

Von Lehrgängen und Unfällen Teil II

OK, ich hole noch einmal tief Luft, um meinen Brustkorb noch etwas weiter aufzupumpen und damit meinen „Waschbär - Bauch“ etwas zu kaschieren und stieg aus. Schlagartig wurde das Geschrei sehr viel leiser und die Hände meines Gegenübers beruhigten sich.
 
Wie auch imm...

09.03.2010, 06:47:39

Von Lehrgängen und Unfällen Teil I

Seit Monaten läuft sie nun schon, die allseits beliebte Kurzarbeit, fast immer Montags und Freitags, aber nicht heute, Heute durfte der alte Hutch einen Lehrgang geben und war somit raus aus der Kurzarbeit.
 
Hier stehe ich nun, vor 11 mehr oder minder gelangweilt aussehenden Entwicklern, darunter ein Doktor, zwei Ingenieure und viele Techniker, also geballtes theoretisches Wissen.
Die gespannte Erwartungshaltung ist fast schon körperlich spürbar, wie ein Rudel hungriger Wölfe starren mich diese 11 Augenpaare an und warten auf ihren Moment.
Meine Hände sind leicht feucht, aber nach ein paar Minuten legt sich die Nervosität und ich gehe meine Präsentation durch.
 
Hin und wieder ein kleiner Wortwitz, dazwischen eine Kaffeepause und wer hätte es gedacht, die Herren tauen auf und das Rudel Wölfe verwandelt sich in handzahme Schoßhündchen.
Später führe ich meine kleine Herde hinunter in den Maschinensaal, um das eben gelernte auch gleich praktisch zu vertiefen, das Leben kann so schön sein.
 
Dachte ich zumindest………
 
Kurz nach 16:00 Uhr trat ich gut gelaunt die Heimfahrt an, freie Autobahn und dann noch das letzte Stück durch diese schöne gerade Waldstrecke.
 
Aber was war dass, eine Traktoren – Parade?
Zwei, nein drei Traktoren ziehen Autoschlangen in unterschiedlicher Länge hinter sich her. Problemlos passiere ich die erste fahrende Handbremse, hinter dem zweiten Traktor, der ein Mähgestänge in stattlicher Breite mit sich führt, hängen bereits zwei PKW fest.
Der erste der beiden beginnt, nach kurzer Sichtkontrolle, seinen Überholvorgang und nun könnte eigentlich auch mein Vordermann sein rechtes Pedal etwas mehr durchtreten.
Doch er zögert, zieht immer wieder leicht nach links, um sofort wieder nach rechts, hinter den Traktor, einzuscheren. Nun muss ich erwähnen, dass ich einen sogenannten SUV fahre, der mir, durch die erhöhte Sitzposition, einen besseren Überblick verschafft. Dadurch konnte ich sehr gut erkennen, dass die Straße vor uns frei war.
 
Was tut man also in solch einem klaren Fall, man setzt brav seinen Blinker und beginnt mit dem Überholmanöver. Soweit, so gut, doch just in dem Moment, in dem sich mein Wagen auf Höhe meines Vordermannes befand, kam es ihm wohl in den Sinn, nun seinerseits einen Überholvorgang einzuleiten.
 
Das Problem dabei war, dass mein Wagen zwar sehr gut ausgestattet ist und über viele technische Spielereien verfügt, aber die, optional ganz bestimmt verfügbare, Funktion
„Wir lösen uns in Luft auf“, hatte ich beim Kauf wohl vergessen.
 
Das führte dazu, dass auf dieser schmalen Waldstraße, plötzlich noch weniger Platz vorhanden war. Obwohl ich noch, durch einen beherzten, wenn auch sinnlosen Versuch, ein Stück des Weges auf dem Grünstreifen zurückzulegen, eine Kollision verhindern wollte, gelang mir das leider nicht.
 
Unsere Wagen berührten sich in einem, Gott sei Dank, sehr günstigen und flachen Winkel, aber trotzdem blieben Schäden natürlich nicht aus. Bevor ich mein Fahrzeug verlassen konnte, stürmte ein wild gestikulierender und schreiender Mann auf mich zu, dem auf dem Fuße, eine ebenso wild gestikulierende Frau folgte. Ich verstand kein Wort von ihrem Geschrei, merkte aber schnell, dass es sich wohl um Italiener handeln musste, da auch die Haltung der nach oben gedrehten Handinnenflächen mit dieser typischen Fingerhaltung, eine deutliche Sprache war.
 
Vorteil für mich, Italiener sind meist sehr klein und dieser Landsmann war ein absoluter Sitzriese, so dass sein FIAT Kleinwagen für ihn fast schon eine Großraum Limousine darstellte.
 
Ende Teil I

Von Lehrgängen und Unfällen Teil I

Seit Monaten läuft sie nun schon, die allseits beliebte Kurzarbeit, fast immer Montags und Freitags, aber nicht heute, Heute durfte der alte Hutch einen Lehrgang geben und war somit raus aus der Kurzarbeit.
 
Hier stehe ich nun, vor 11 mehr oder minder gelangweilt aussehend...

05.03.2010, 09:08:33 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:21:02

Stressbewältigung

So, nach dem mir die liebe Hexe (noch einmalDanke dafür) kräftig mein Köpfchen gewaschen hat, versuche ich nun meine Gedanken wieder in Worte zu fassen. Ich habe in letzter Zeit tatsächlich nur noch irgendwelche Dinge kopiert und in meinem Blog geworfen, einfach nur um präsent zu bleiben, die einfache und günstige Variante eben.
Das soll nicht wieder vorkommen, zumindest nicht in größerem Umfang ….. also Asche auf mein Haupt! Was gibt es neues beim alten Hutch ??
 
OHHHH, Junior macht seit ca. drei Wochen die deutschen Straßen unsicher, bisher eher unauffällig, wobei sich die Unauffälligkeit direkt auf die Menge der Dellen an seinem Fahrzeug bezieht. Noch gab es keine Parkrempler, Anstupser oder Schlimmeres.
 
Was aber ganz sicher nicht unter den Begriff "Unauffällig" fällt, ist die Musikanlage die sich in seinem Wagen befindet.
Gut, wir hatten auch Boxen und Verstärker im Auto, die Supercoolen hatten sogar einen Equalizer eingebaut, aber was sich aktuell im Innenraum und vor allem im Kofferraum von Juniors Wagen abspielt, spottet jeder Beschreibung.
Allein der Begriff Kofferraum trifft schon gar nicht mehr zu, ich würde hier eher den Begriff Schallraum oder Beatbox wählen.
 
Es war mir nicht klar, welche Dimensionen solche Basskisten annehmen können und was bitteschön mache ich mit Licht an einer Box in einem geschlossenen Kofferraum?
Dieses riesige Teil hat tatsächlich eine Beleuchtung, genau wie der Verstärker, der mich aber von der Größe her, eher an ein Surfboard oder zumindest ein Skateboard erinnert.
 
Trotzdem, was zur Hölle soll diese blaue Licht, man kann es während der Fahrt nicht sehen und wenn die Karre dann steht, erhöht der zusätzliche Stromverbrauch nur das Risiko eines Totalausfalls der Batterie.
 
Spontan viel mir dabei mein Lieblingsdialog aus RAMBO III ein:
 
Freiheitskämpfer zu Rambo: Was ist das? (hält dabei ein Knick – Licht in der Hand)
Rambo zu Freiheitskämpfer: Blaues Licht!
Freiheitskämpfer zu Rambo: Was macht es?
Rambo zu Freiheitskämpfer: Es leuchtet Blau!
 
Kommt tatsächlich im Film vor, kein Witz …
 
Die klare Botschaft meines Fillius aber war: „Paps, dass brauche ich zur Stressbewältigung!“
 
Wow, ein 18 Jahre alter, kräftiger junger Mann, der sich im Moment gerade in der Ausbildung befindet, eine nette und hübsche Freundin hat und auch sonst ein eher entspanntes Leben führt, erzählt mir etwas von Stress und dessen Bewältigung.
Okay, nach Meinung vieler namhafter Ärzte, beruhigt die Farbe Blau im Allgemeinen.
Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass sich dieser Effekt der Beruhigung einstellen kann, wenn einem dabei Musik (?????) mit 1000 Watt um die Ohren gehauen wird.
 
Ich habe mich schon gefragt, ob Dellen, die bei möglichen Parkremplern entstanden sind, allein durch den Schalldruck wieder nach außen gedrückt werden und somit nicht sichtbar werden.
 
Gut, dass wäre aber jetzt ein anderes Thema, kommen wir zurück zur Stressbewältigung.
Denke ich an meine Zeit als Achtzehnjähriger zurück, erinnert mich hier nichts an Stress, eher an Party, Freunde, Wohnung und La Dolce Vita.
Aber wer weiß, vielleicht verdrängt das Gehirn ja tatsächlich alle Negativerinnerungen und lässt uns nur das Positive Erlebnis. Trotzdem kannte ich in diesem Alter, das Wort Stress nur von älteren Menschen, wie z.B. meinen Eltern.
Hier haben sich die Zeiten wohl dramatisch geändert, wobei gerade neulich gelesen habe, dass bereits Grundschulkinder am Burnout – Syndrom leiden.
Vielleicht war ja früher tatsächlich einiges Besser und die schöne neue Welt mit all ihren technischen Helferlein und der Welt umspannenden Kommunikation ist gar nicht so wunderbar, wie wir vielleicht alle glauben.
 
Ich für meinen Teil nutze zur Stressbewältigung eher einen langen Spaziergang mit unserem Hund!


Kommentar von: gelbstern am 05.03.2010, 11:37:29
Für selbstgeschriebenes lass ich auch nen Kommentar da ;-). Und hey, du gerätst nicht in Vergessenheit, wenn du weniger schreibst. Denn es kommt ja nicht drauf an wieviel du schreibst, sondern vielmehr, dass ich das was du (selber) schreibst gerne lese. Und darauf warte ich dann gerne auch nen etwas längeren Moment ;-). Also, schreib einfach wenn dir danach ist. Liebe Grüße vom gelben sternchen
Kommentar von: hutchinson am 05.03.2010, 12:07:43
Danke Mädels, einmal für das Lob, aber auch für die Kritik, ist beides angekommen.
Kommentar von: Inala70 am 05.03.2010, 12:42:23
Genau! Schließe mich den beiden Mädels an und freu mich nun einfach. Dass Du wieder schreibst - wie oft, ist egal. Wichtig ist, dass es eigene Gedanken sind. :-)))) Herzliche Grüße, Evelyn

Stressbewältigung

So, nach dem mir die liebe Hexe (noch einmalDanke dafür) kräftig mein Köpfchen gewaschen hat, versuche ich nun meine Gedanken wieder in Worte zu fassen. Ich habe in letzter Zeit tatsächlich nur noch irgendwelche Dinge kopiert und in meinem Blog geworfen, einfach nur um präsent zu bleib...

 
 
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