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... der lange Weg Stichwörter
22.03.2010, 09:23:43 - letzte Änderung: 22.03.2010, 09:24:06

Teilzeitkatze

Wie sich jetzt herausgestellt hat, gehört Lucy jetzt doch unseren Nachbarn, kommt aber zu uns um zu kuscheln und zu schlafen.
 
Nach Rücksprache mit unseren Nachbarn will Lucy zur Zeit nur zu uns...
 
Wir sollen es wie ein Patenkind sehen und unsere Nachbarn haben so nicht dagegen. Sie wollten uns die Katze gleich auf Auge drücken, wir dürfen aber nicht, wegen unserem ältesten Sohn.
 
Unser jüngster Sohn genießt es, ist aber genervt, weil er lernen muss zu respektieren, dass eine Katze einen eigenen Kopf hat und nicht jetzt gekrault oder getragen werden will oder einfach nur ein Schläfchen hält...
 
Lucy ist ein gern gesehener Gast bei uns, aber ab 22:00 Uhr ist für sie Zapfenstreich. Und wenn die Kinder und wir nicht im Haus sind, darf sie unsere Haustür bewachen (-;
 
Mal sehen wie lange Lucy und besuchen kommt...
 


Kommentar von: Miststück am 23.03.2010, 05:08:13
Gratuliere Euch zur "adoption" und wünsche schöne Momente und Stunden mit der kleinen Lucy. Tipp: Solltet klären, ob sie kastriert ist, nicht das ihr in der Zeit bei Euch mal nen Wurf im Haus habt & ob sie chipiert ist und auf die Nachbarn registriert. - Gruß von Findefix (schnurr) & mir

Teilzeitkatze

Wie sich jetzt herausgestellt hat, gehört Lucy jetzt doch unseren Nachbarn, kommt aber zu uns um zu kuscheln und zu schlafen.
 
Nach Rücksprache mit unseren Nachbarn will Lucy zur Zeit nur zu uns...
 
Wir sollen es wie ein Patenkind sehen und unsere Nac...

10.03.2010, 09:58:11 - letzte Änderung: 10.03.2010, 10:01:56

Au Backe... (oder Hilfe wir wurden adoptiert)

Unverhofft kommt oft.
Seit dem Wochenende hat sich etwas Kleines bei uns eingeschlichen. monatelang hat unser jüngster Sohn Katzen vor der Türe mit "Leckerlies" angelockt und bekam damit Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ...
Vor 14 Tagen war damit Schluss. Zwei große Katzen haben sich mit den anderen kleineren Katzen regelrecht um die Leckerlies gefetzt.
Ergebnis am nächsten Morgen zwei große übelriechende Pfützen am Hauseingang und einen zerfetzten Schuhabstreifer...
Also meinem Sohn gesagt er soll dies unterlassen -Punkt-
 
Alle haben es kapiert bis auf die Kleine (siehe Bild). Diese drängte am Wochenende ins Haus, als der Schnee kam. O.K. Jede Katze hat mindestens 3 Dosenöffner...
 
Und nu, die Katze haben wir brav abends wieder nach draußen begleitet und am Nachmittag maunzte sie wieder vor der Haustüre. Am Montag beim Tierheim nachgefragt was wir nun tun sollen. Hmmm in der Nachbarschaft fragen, kein Ergebnis, im kompletten Neubaugebiet, kein Ergebnis, ein Sicherheitshalsband gekauft und unsere Telefonnummer aufgeschrieben. Nach mehrere Nächten und Vormittage Freigang, kein Ergebnis.
 
Also mit dem Tierheim telefoniert, Termin ausgemacht (Freitag) um nachsehen zulassen ob die Katze gesund und gechipt ist und wie wir weiterhin fortfahren sollten…
Klar Sie hat uns adoptiert, wir sind geneigt die Adoption anzunehmen. Zwar früher als geplant. (Sollte erst Januar 2011 sein wegen unserem ältesten Sohn).
Und nach dem CAT’s Musical war auch die Frage wie sprech ich eine Katze an.
 
Klare Antwort: Jemima.
 
Jepp, die kleine Katze aus dem CAT’s Musical
ist die jüngste der Jellicles, ist aber unter den Kätzchen der wichtigste Charakter, denn durch sie erfährt Grizabella, was Glück bedeutet. Sie singt gemeinsam mit Grizabella und öffneten den anderen die Augen.
Zitat Wikipedia Ende
 
Wir haben alles richtig gemacht. Zugelaufen Katze gemeldet, Termin mit dem Tierheim ausgemacht – weiteres folgt


Kommentar von: Juliette am 10.03.2010, 22:27:38
Kurze Duet-Sequenz mit Jemima im wunderschönen Lied Memory... http://www.youtube.com/watch?v=4-L6rEm0rnY&feature=related

Au Backe... (oder Hilfe wir wurden adoptiert)

Unverhofft kommt oft.
Seit dem Wochenende hat sich etwas Kleines bei uns eingeschlichen. monatelang hat unser jüngster Sohn Katzen vor der Türe mit "Leckerlies" angelockt und bekam damit Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten ...
Vor 14 Tagen war damit Schluss. Zwei große Katzen h...

04.02.2010, 10:55:04 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:47:16

Bei riesigen Nebenwirkungen...

... erschlagen sie ihren Arzt oder Apotheker...
 
Der 2. Februar 2010 ist vorbei.
Heißt für uns der Krankenhaus-Marathon von meinem Sohn und mir haben wir bestanden.
Heißt die jährliche Hauptuntersuchung ist - OHNE BEFUND -
Heißt bis zum nächsten Jahr...
 
FAST
 
Beinahe hätten wir es geschafft von der 3 monatlichen Routine-Untersuchungen auf eine halbjährliche Untersuchung zu kommen (ist das 4. Jahr nach der Diagnose und das 2. Jahr nach der kompletten Remission) Hmmm.
 
Halbjährliche Untersuchung, schön und recht, wo bleibt aber da die Absicherung des regelmäßigen Blutbildes ??? unsere Rückversicherung, das Blatt Papier für die nächsten Tage/Wochen/Monate ???
 
Moment, meinte dann unser Arzt. Nix da mit in einem halben Jahr, wir sehen uns wieder in 3 Monaten...
 
???
 
Äh war was mit dem Echo ???
 
Hat heute so lange gedauert, war was...
 
Äh neeeee....
 
Laut Protokoll sind wir im halben Jahr wieder drann...
 
Stimmt, aber es gibt ein neues Protokoll
 
Punkt
 
Und ???
 
Nix
 
hat es etwas mit den Herzklappen zu tun, Nebenwirkungen, Herzinsuffizenz ???
 
Ähm, moment, hmmm....
 
Butter zu den Fischen, raus damit...
 
...nach neuen Studien gibt es derzeit viele Fälle mit Nachwirkungen, unter anderem mit Herzklappen und Herzschwäche, ja, woher haben sie die Info ???
 
Nicht vom Krankenhaus, Personal oder der Kinder-Kardiologie, ich kann 1 und 1 zusammenzählen...
 
Danke ich weiß Bescheid....
 

Das Damokles-Schwert über meiner Familie hängt mal wieder in sehbarer Reichweite...
 
- Ohne Worte -
 
Heißt Leukämie besiegt, ABER die Nebenwirkungen...
 
Wo Sie vor 20 Jahren bei der Therapie im Dunkeln getappt sind und jetzt Lösungen haben ist es mit den Langzeit-Nebenwirkungen soweit...
 
Man hat den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben, O.K...
 
User Sohn darf weiterleben, und nur das zählt !
 

 


Bei riesigen Nebenwirkungen...

... erschlagen sie ihren Arzt oder Apotheker...
 
Der 2. Februar 2010 ist vorbei.
Heißt für uns der Krankenhaus-Marathon von meinem Sohn und mir haben wir bestanden.
Heißt die jährliche Hauptuntersuchung ist - OHNE BEFUND -
Heißt bis zum nächsten Ja...

14.01.2010, 09:33:12 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:45:53

Auszeit

Aus-Zeit, was das ist brauche ich euch wohl nicht zu erklären...
 
Es gibt eine Auszeit im Sport, es gibt Gedichte, Lieder und Texte über Auszeit. Hier ist meine Geschichte zu meiner Auszeit seit 75 Tagen...
 
Ich habe mir den Luxus geleistet und mit meiner Familie eine Aus-Zeit über Weihnachten, Neuhjahr genommen und haben uns zurückgezogen. Weg von der jahrenlangen Routine über die Festtage, weg von unserem Familiendrama in den letzten vier Jahren.
 
Warum ?
Das Warum liegt auf der Hand:
 
der Tod vom Freund meines Sohnes ,der den Kampf verloren hat.
(mein schlimmster Alptraum)
der Rückfall eines 6 Jahren alten Mädchens das wir gut kennen, das geheilt war wie mein Sohn und jetzt eine Transplantation von der Schwester benötigt.
(mein 2. schlimmster Alptraum)
die Erinnerungen an die schlimmste Zeit vor 4 Jahren Weihnachten 2005, Neujahr 2006, die Diagnose am 16.01.2006 um 16:00 Uhr.
(alle Jahre wieder)
 
Klar ist, wir müssen nach Vorne sehen, aber das nach Vorne sehen ist nicht so einfach, weil man immer wieder an das Vergangene erinnert wird...
 
- 16.01.2006 Diagnose ALL beim ältesten Sohn (damals 10 Jahre alt)
 
- 16.10.2006 Akute Therapie mit Remission abgeschlossen
 
- 16.10.2007 Abschluß der Erhaltungstherapie (1 Jahr Dauer-Chemo)
 
- 14.01.2008 Komplette Remission nach erfolgreicher Therapie
(sprich unser Sohn hat die Leukämie besiegt !)
 
- 14.01.2009 1 Jahr Remission
 
- 14.01.2010 2 Jahre Remission !
 
- 01.02.2010 Hauptuntersuchung mit vollem Programm (Großes Blutbild, Echo, EKG ...)
 
- 14.01.2011 hoffentlich 3. Jahre Remission (das Fünfte Jahr nach der Diagnose)

 
danach nur noch bis zum 21. Lebensjahr eine jährliche Kontrolle
 
Die wöchtenliche-, 14 tägige-, Monatliche-, Vierteljährliche Untersuchungen in den letzten vier Jahren lasse ich mal weg...
 
Damit wird man immer wieder daran erinnert...
 
ABER: eines ist klar,
 
Heute wird wieder ein Faß aufgemacht,
Heute ist Maximilians 2. Geburtstag
 
UNSER SOHN hat es geschafft
 
UNSER SOHN darf weiterleben
 
Dafür bin ich mehr als Dankbar. Und ich kann nur dehnen mehr als Danken die unseren Sohn, geheilt haben, die für uns da waren, die ein Ohr für uns offen gehabt haben, die, die Geduld auch noch nach vier Jahren haben und für uns da sind...
Auch dem älteren Herr da oben Danke ich, aber nur dafür , das unser Sohn bei uns bleiben darf und er ihn nicht zu sich abberufen hat...
 
D A N K E
 
Achim mit Familie
 


Kommentar von: Zuckerwatte71 am 14.01.2010, 10:15:36
Die besten Wünsche zum 2. Geburtstag! Es mögen nach ganz viele weitere folgen!
Kommentar von: Dralon am 14.01.2010, 13:01:56
Jajaja! :)
Kommentar von: mellie am 14.01.2010, 13:49:09
:o) Alles Gute euch weiterhin.
Kommentar von: borribel am 14.01.2010, 20:06:10
Weiter so!
Kommentar von: Piewie am 14.01.2010, 20:11:26
Hey Häger, mach Dich mal locker hier... Mit Deiner verkrampften Einstellung machst Du nicht nur Dir das Leben schwer, sondern sicher auch das Deiner Familie. Ich finde, Du solltest Dich bei dem alten Mann da oben für Dein rüpelhaft-lockeres Mundwerk entschuldigen, einen Satz in Deinem letzten Block löschen und ihm z.Bsp. dafür danken, dass Jakob in Deinem Sohnemann – und umgekehrt - einen tollen Freund gefunden hatte, der ihm das Leben noch ein wenig erträglicher machte. Dann solltest Du einen Block tiefer schauen und den Kommentar von Krummfinger lesen. Nein, nicht nur lesen, sondern ausdrucken und Dir auf die Brillengläser kleben! Im Gegensatz zu Deinem Block hat sein Kommentar eine absolute Ruhe in sich – und strahlt Lebensmut aus :) Vielleicht solltest Du parallel dazu auch seinen Block “Schneeengel“ lesen. Abschließend noch ein Zitat von Stefan Zweig: "Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst!" Alles Gute

Auszeit

Aus-Zeit, was das ist brauche ich euch wohl nicht zu erklären...
 
Es gibt eine Auszeit im Sport, es gibt Gedichte, Lieder und Texte über Auszeit. Hier ist meine Geschichte zu meiner Auszeit seit 75 Tagen...
 
Ich habe mir den Luxus geleistet und mit me...

31.10.2009, 14:19:10 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:44:14

Jakob...

...
 
bis heute morgen um 8:00 Uhr war noch die Welt in Ordnung, fast. Bis ich den Brief in den Händen hielt, den mir der Postbote heute morgen übergeben hat
...
Den Brief auf den ich seit 4 Wochen warte
...
das mir das beschreibt, vor dem ich mich fürchte
...
Eine Familie hat ihren Sohn verloren
...
Er wurde nicht gefragt, er hatte einen Hirntumor
...
Wir durften Jakob ein kurzes Stück auf seinem steinigen Weg begleiten
...
Unser Damoklesschwert hängt wieder groß und sichtbar über uns
...
Ich hasse den alten Mann da oben dafür
...
Wie durch eine Vorahnung habe ich gestern bereits Kondolenzkarten in den Händen, um eine für Jakob's Familie heraus zu suchen. Die Familie hat in stiller Ruhe ihren Sohn beerdigt und uns nur über die Beerdigung heute informiert. Ist in Ordnung so
...
Warum
...
Wir trauern um Jakob mit seiner Familie
...
Habe an das Gedenken von Jakob eine große Kerze in der Kirche angezündet. Habe mich über die Regeln in der Kirche hinweggesetzt und eine "fremde" "größere" Kerze angezündet. Keine vom Regal, die nicht rußt. Ich hoffe, diese Kerze wird 24 Stunden in der Kirche brennen dürfen. Die im Garten brennt zwar auch (siehe Bild), aber ich weiß nicht wie lange...
...
Ein Loch wird aber bleiben
...
Mein Sohn steckte die Nachricht nur mit einem kurzen"Oh" weg.
Das war mir persönlich zu kurz, da wird noch was kommen,
ich weiß es,
ich fühle es
...
ich fürchte mich davor, das eines meiner/unserer Kinder vor uns sterben wird
...
entweder durch den Mist oder durch einen Unfall
...
Warum durfte Jakob nicht weiterleben
...
...
...
+in Erinnerung an Jakob+
15.08.1993 - 24.10.2009
 

NACHTRAG:
Seit Anfang November läuft die Ionentherapie in Heidelberg zuverlässig. Zuverlässig für Hirntumore. Leider für Jakob 2 Jahre zu spät. Vor dieser erfolgreichen Therapie wird das Gewebe per Skalpell entfernt und mit Strahlung den Rest (hoffentlich) vernichtet...
 
Leider zeigt mir aus meiner Erfahrung mit anderen Kinder/Jungendliche mit Hirntumore, das diese Therapie mit dem Hammer und Meisel so gut wir gar nicht wirkt. Es gibt zwar die Möglichkeit das Leben zu verlängern, aber alle Kinder/Jungendliche die wir kennen lernen durften haben es nicht überlebt. Bei diesen Fällen kam irgendwann der Tumor zurück, und als man diesen im Kopf wieder festgestellt hat, hat dieser bereits fies im restlichen Körper gestreut...
 
Mit der Ionen Therapie in Heidleberg werden zukünftig Hirntumore gezielt auf den 100.Milimeter genau zertrümmert, ohne Skalpell und ohne Bestrahlung hinterher... Und wenn man noch die Pheromon-Therapie* von Tübingen hinter gibt, gibt es kaum eine Chance für den Hirntumor. Überlebenschance mit diesen neuen Therapien bis zu 95 %.
 
(* mittels der Pheromontherapie werden sogenannte schlafende Krebszellen geweckt und mittels einer Chemo-Therapie total vernichtet, die die Chemo im "schlafmodus" überleben würden. Eine "Erhaltungstherapie" geht in der Regel 1 Jahr...)


Kommentar von: Juliette am 31.10.2009, 19:23:27
...vielleicht, weil Jakob seinen Weg vollendet hat und jetzt in eine neue Daseinsform schlüpft und vielleicht einen neuen Körper bekommt? Unsere Kinder sind nur "geliehen", wir dürfen ihnen eine Stütze sein, an und mit ihnen wachsen, sollten sie aber niemals benützen und als das ansehen, was wir gerne wären, aber den Mut nicht haben, zu sein! Jeder geht seinen Weg und dieser ist in absoluter Perfektion vorgeschrieben im Moment unserer Geburt und endet im Tod. Wie wir diesen Weg gehen, ist jedem selbst überlassen... Über eine Form der Zuneigung und Liebe bleibt Jakob mit uns verbunden - dank dir wurde er auch Teil von uns hier im Land - vereint tragen wir die Trauer, vervielfacht hat sich die Liebe, weil wir Anteil genommen haben an diesem Schicksal, es mit dir geteilt haben. Danke! Mit stillem Gruss, in Liebe - J.
Kommentar von: borribel am 31.10.2009, 23:47:20
Keine Mutter und kein Vater sollte sein eigenes Kind beerdigen müssen, aber leider kommt es immer wieder vor. Wenn ich das hier lese und beachte, dass Jakob im Alter meiner Großen ist, dann bestärke ich mich immer im Glauben daran, dass es nach dem Tod weitergeht. Wie bei Astrid Lindgren und den Brüdern Löwenherz. Da glaube ich an ein Nangijala, an eine weitere Welt (ob besser oder nicht spielt dabei für mich keine Rolle). Nach dem Tod meiner Frau (Krebs) haben wir auch einen Teil unserer Familie, etwas von uns verloren und es gibt kein Lehrbuch, dass einem explizit sagen kann, wie man das am besten verarbeitet. Und die Angst, dass ein weiterer aus unserer Familie stirbt lähmte mich anfangs. Aber was soll ich sagen: Das Leben geht weiter und ohne den Tod gäbe es kein Leben und es gibt wenig bis nichts, was wir dagegen tun können, außer an uns und unsere Ideale zu glauben. Oder eben vielleicht auch an das, was es uns leichter macht, damit fertig zu werden. Ihr packt das!

Jakob...

...
 
bis heute morgen um 8:00 Uhr war noch die Welt in Ordnung, fast. Bis ich den Brief in den Händen hielt, den mir der Postbote heute morgen übergeben hat
...
Den Brief auf den ich seit 4 Wochen warte
...
das mir das beschreibt, vor dem ich mich fürcht...

14.10.2009, 08:40:42 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:43:21

... ich kann es im Moment nicht in Worte fassen...

Zuallererst, unserem Sohn geht es gut und es ist alles in Ordnung !
 
Wer zu nahe am Wasser gebaut hat, bitte NICHT weiterlesen...
.
.
.
...und Diejeningen, die trotzdem Weiterlesen, Danke, und es darf auch kommentiert werden !
 
Also, was so auf dem Plan von dem alten Mann da oben steht weiß keiner.
 
Dass Kinder mit Krebs Leben müssen ist schlichtweg und einfach Sch...
 
Kurz und Gut, es trifft in drei bis vier Wochen das ein, was ich in Einzelgespräche auf der Familien ReHa versucht habe zu verarbeiten:
 
Gute Freunde / Gute Bekannte werden sterben )-;
Sein Freund von der Katha hat seinen Kampf verloren und wird wahrscheinlich kein Weihnachten mehr haben...
 
Mein Problerm ist nicht das verarbeiten des ganzen, habe einige bekannte Kinder /Jungendliche mit Hirntumor in den letzten 2-3 Jahren sterben sehen, bzw es mitbekommen. Aber jetzt trifft es mich und mein Sohn hart.
 
Härter als ich es erwartet habe und ich muss schließlich und endlich das Gespräch mit meinem Sohn führen, vor dem ich mich gefürchtet habe, ich eingentlich nie haben möchte/will.
 
Habe heute Nacht so gut wie nicht geschlafen
und
es tut mir unendlich leid und wir fühlen mit J. Familie mit.
Mehr als mit...
 
Vor 2 Jahren war die Welt noch so in Ordnung, auch wenn wir bis dahin viel durchgemacht haben. Auf der 1. Familien ReHa trafen wir auf eine freundliche und nette Familie aus München. Jakob konnte kaum gehen und war im Rollstuhl. Diagnose: Hirntumor. Man hatte bis kurz vor der ReHa versucht alles aus dem Kopf zu schneiden...
J. war angeschlagen, sah nur ganz schlecht und hatte Koordinationsschwierigkeiten mit dem gehen. War aber eingentlich ganz Lebenslustig und fröhlich eingestellt...
J. und mein Sohn waren die 4 Wochen wie Pech und Schwefel zusammen. Nach 14 Tagen lief J., ohne Rollstuhl und manchmal ohne Rollator. J. vertraute meinem Sohn so, dass er nur noch mit Hilfe einer Schulter von ihm in der Katha lief.
Die zwei waren so eine Einheit. Wo mein Sohn war, war J. und umgedreht. Eine echte Männerfreundschaft. J. spielte auf dem Sofa im Appartement mit seiner Konsole, mein Sohn saß daneben und las ein Comic...
Auch danach haben wir uns viel besucht, telefoniert, gechattet oder emails geschrieben. Manchmal auch übers Web gespielt...
 
Und nun dass...
 
Mir ist zum Heulen, habe manchmal wenn ich daran denke Tränen in den Augen...
 
Für mich unfassbar...
 
Als "Betroffene" müssen wir jetzt nun durch. Das Floriansprinzip hilft bedingt. Aber wir haben diese Familie näher kennen gelernt - ohne Worte -
 
Ich hoffe, das wir das nicht noch oft miterleben müssen. Haben noch mehr gute Freunde aus der "Zeit".
 
Ich weiß es leider nicht wie es Max verarbeitet. Verdrängt, Leidet, es ist doch so Sch...
 
Sorry, geht nicht mehr...
 
Danke fürs zuhören und dass ich Euch damit jetzt auch belastet habe
 
Muss mich erstmal wieder sammeln.
.
.
.
Achim


Kommentar von: Inala70 am 14.10.2009, 10:07:57
Mir fällt kein gescheiter Kommentar ein, kein einziger, Achim. Nur Tränen, viele Tränen, bei Deinem und Mellies Blog... Ich bin auch Mutter und fühle so mit, auch wenn ich das Leid nicht einmal im Ansatz nachvollziehen kann - ich wünsche Euch Jede Menge Kraft und Staräke! Und Mut, ganz viel Mut - Mut zur Wahrheit... Fühl Dich verstanden und umarmt! Inala
Kommentar von: Andreili am 14.10.2009, 12:00:19
Ja, was will man da schon kluges sagen... *seufz* Ich musste auch schon tief untendurch aber es macht mich traurig und macht mir Angst, dass es noch ein viel tieferes "untendurch" gibt. Ich wünsche euch viel Kraft, die ihr braucht zum kämpfen aber auch viel Kraft zum akzeptieren!
Kommentar von: mellie am 14.10.2009, 19:35:04
Achim, lass dich drücken.
Kommentar von: Juliette am 14.10.2009, 21:05:34
Wahre Liebe bleibt ewig bestehen... das, was Jakob und Maxi verbindet, ist von dieser Liebe, durchbricht alle Grenzen - habt ihr ja schon erlebt, als die beiden Jungs zusammengefunden haben... Liebe ist heilsam !!! Im Namen der Liebe sind und werden weiter Wunder geschehen. Wenn diese Liebe gefühlt wird, ist alles möglich. Ob Maxi nicht schon längst spürt, wie es um seinen Freund steht? Kinder sind viel offener in solchen Fragen. Vielleicht fragst du Maxi mal, was er tun würde, wenn er könnte - viellleicht zeigt sich in seiner Antwort darauf der Lösungsweg. Aber je länger du ihm etwas vorenthältst, und sei es "nur" eine schwierige Information, die dich ja auch aus einem bestimmten Grund erreicht hat, desto schwieriger wird die Situation für alle Beteiligten. Ich wünsche euch allen alles Liebe, Mut und Vertrauen in die höhere Führung.
Kommentar von: virtuellhaegar am 15.10.2009, 07:37:24
Dankeschön für Eure Gedanken. Maxi weiß Bescheid, ich weiß nur nicht wie er es verarbeitet, und das macht mir Sorgen... Klar ist, durch seine überstandene Krankheit und Therapie ist er schnell, zu schnell, erwachsen geworden... Für meinen Geschmack steckt er es zu schnell weg, ohne Reaktion, ohne Tränen ...
Kommentar von: mellie am 15.10.2009, 08:04:33
So auch unser Mini-Max. Die "Kleinen" werden in eine Situation katapultiert, der WIR nicht gewachsen sind.....Spätfolgen? Wer kann das pauschal sagen? Für mich ist wichtig: hinsehen, zuhören. Momente erfassen, da sein - für eine Umarmung, ein Gespräch, zum Tränen auffangen (wenn sie denn kommen) oder auch zum Lachen. Pack in nicht in Watte, Achim, auch wenn dir so sehr gerade danach ist. Wenn er erwachsen ist, wird er vielleicht mal sagen:"Papa war immer da für mich." Du brauchst jetzt einfach ein paar Tage, um im Kopf mit der Sache klarzukommen. Aber - und das wissen wir alle und im Prinzip ist es ein abgedroschener und doch grundehrlicher Spruch: Die Erde dreht sich weiter, das Leben geht weiter. So auch für dich, Maxi und all die anderen, die nicht nur auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Lass dich nochmal drücken. Kopf hoch, Alter. :)
Kommentar von: Juliette am 16.10.2009, 11:26:15
Maxi könnte aber auch sagen: Papa, ich bin dein Kind, hab doch die Essenz von dir in mir...ich bin eigentlich du, in gereifter Form...
Kommentar von: Miststück am 17.10.2009, 04:50:18
Achim ... wäre jetzt nicht nur gedanklich gern bei dir. Ist leider nicht, bin über 10.000 km weit weg. So nur in Gedanken bei dir und nehm dich mal ohne viel Worte in Arm. Vielleicht auch im Nov mal nun real. Gruß Uki

... ich kann es im Moment nicht in Worte fassen...

Zuallererst, unserem Sohn geht es gut und es ist alles in Ordnung !
 
Wer zu nahe am Wasser gebaut hat, bitte NICHT weiterlesen...
.
.
.
...und Diejeningen, die trotzdem Weiterlesen, Danke, und es darf auch kommentiert werden !
 
Also...

28.09.2009, 12:23:42

...bin wieder da (4 Wochen)...

... und keiner hat mich vermisst *schnüff*.
 
Genug der Tränen vergossen. Wir durften 4 Wochen wieder auf der Katharinenhöhe verbringen *grins* Eine Familien ReHa, jaha so etwas gibt es doch *mit demkopfnick* und die Rentenkasse hat auch brav für uns alle bezahlt (Danke an dieser Stelle hierfür).
4 Wochen keinen Fernseher, 4 Wochen kein Internet, 4 Wochen schlechter Handyempfang, 4 Wochen keine Arbeit, 4 Wochen kein *essenkochenputzeneinkaufengehenabspülenaufräumen*, 4 Wochen mal so richtig entspanntsein, losgelöst von allen Alltag-Dingen, 4 Wochen nur liebe und nette Menschen um einen herum gehabt (anwesende in dem Forum mal ausgeschlossen, ich weiß ihr seit auch lieb)4 Wochen mit Gleichgesinnten Zeit zum reden gehabt, 4 Wochen freie kreative Möglichkeiten genutzt, 4 Wochen enstpannt die Ärzte und Anwendungen genossen (ohne Wartezeiten) 4 Wochen *hachseufz*
Und dann, dann kam der Alltag wieder. Nach 4 Wochen zum ersten mal wieder im Supermarkt gewesen. Bin mir vorgekommen wie der Mann auf dem Mond, "...verdammt noch mal was tue ich den hier, bin total falsch..."
 
Den Aufrschrei "Ich will wieder zurück" haben garantiert dieses Wochenende mindestens 33 Familien nicht nur einmal getätigt...
 
Ein dickes "Dankeschön" von hier an die Mitarbeiter der Katharinenhöhe, die alle so verrückt sind und uns fast alle Wünsche von den abgelesen haben...
 
Na denn mal los, Alltag, jetzt mit voller Wucht, sonst fange ich wieder an zu heulen...


Kommentar von: fanmerie am 29.09.2009, 04:18:46
Hallo Achim, willkommen zurück. Ich hoffe, das es allen eine Erholung war und der Neustart nicht zu schwer fällt. ☺
Kommentar von: Miststück am 01.10.2009, 23:38:43
Zum Thema vermissen : Kein Kommentar! / Zum Thema es euch gegoennt haben : Klar, hattet es ja auch noetig! / Zum Thema Alltag : Sorry, den hatten wir andere in den 4 Wochen schon als Ihr ge Rehat habt *g*.

...bin wieder da (4 Wochen)...

... und keiner hat mich vermisst *schnüff*.
 
Genug der Tränen vergossen. Wir durften 4 Wochen wieder auf der Katharinenhöhe verbringen *grins* Eine Familien ReHa, jaha so etwas gibt es doch *mit demkopfnick* und die Rentenkasse hat auch brav für uns alle bezahlt (Danke an...

17.08.2009, 08:18:33 - letzte Änderung: 18.08.2009, 06:52:10

Die Sucht, der Ausgleich, Warum ???

16 Wochen ist es nun her
16 Wochen und 8 Kilo leichter...
16 Wochen und ich muss LAUFEN
 
Laufen, im Sinne von Walking, nicht Joggen.
 
Hätte mir vor 16 Wochen einer gesagt, Hey Du wirst Laufen, Du wirst Spass daran haben, es wird eine Sucht, hätte ich gesagt, geh weiter, hau ab lass mich in Ruhe, Du spinnst...
 
Es geht soweit, dass man mich bereits am 19. September zum PowerWalking während des Ulmer Einstein-Marathons mitangemeldet hat...
 
(-; Zum Glück bin ich auf ReHa im Schwarzwald, habe aber meinem jetzt ehemaligen Trainer versprochen, ihm zu Ehren Laufe ich an dem Tag die Kilometer und lass ihm dann die Daten meiner Pulsuhr zukommen...
 
Denn die Uhr ist *mitdranschuld*, dass ich Laufe...
 
In den 16 Wochen wurde ich doch relativ fit. Von 5,5 km/h sind es jetzt schon über 7,5 km/h. Aus 30 Minuten wurden es jetzt schon 90 Minuten. Von 2 mal in der Woche bin ich schon auf 3 mal in der Woche gekommen.
 
Und ich fange an mit meiner Frau zu trainieren. Sie steckt noch in der 3. Woche, aber das wird, auch wenn ich Ihren inneren Schweinehund noch immer mitziehen muss (-;
 
Achja und in der Zwischenzeit brauche ich neuen Hosen, die alten passen nicht mehr, mal andersrum, die Hosen rutschen
 
Und ich hae einen Ausgleich gefunden. Einen Ausgleich zu dem Mist (beschreiben im letzten Blog). Nach der Nachricht bin ich wieder mal gelaufen. Leider zu viel, zu schnell und im Puls zu hoch. Heißt ich muss mich bremsen, auch wenn mich der Mist aufregt. Nichtsdesto trotz, danach war mir Besser...
 
O.K., O.K. nicht nur die Pulsuhr ist Schuld, sondern ein bißchen auch ich, weil ich meinen Schweinehund doch überwunden habe... und selber wollte, dass ich fit werde, mit meinen 45 Jahren...
 
Schöner Nebeneffekt:
Mein Blutdruck ist runter, mein Ruhepuls auch, ich verliere meine Hosen und brauche beim Essen keine Gewissenbisse haben. Es ist ohne weiteres mal wieder ein Eis oder andere Gemeinheiten drinne (-; und ich habe meine Zeit für mich, wenn ich ohne Freund oder Frau Laufen darf.
 
Mein Waschbärbauch schmilzt so langsam vor sich hin (gut es wird nie ein Waschbrettbauch werden, bin ja schon 45 Jahre alt) und ich überlege mir bereits ob ich für die kältere Jahreszeit nicht enganliegende Lauffunktionsklamotten kaufe (-;
 
Hätte ich nicht gedacht...


Kommentar von: Miststück am 17.08.2009, 17:13:39
Super gemacht *Bärli* grins. Mach weiter so und nimm von mir auch mal so ca. 10 kg mit ab. Bin leider (da Schwiegermutter nun Nierentumor hatte - OP war letzte Woche) was erledigt.
Kommentar von: mellie am 17.08.2009, 17:29:11
Huhu Achim! *hutzieh* für die Ausdauer! Vielleicht schaff ichs ja auch irgendwann....irgendwie....:o/ Bin glaub zu faul.
Kommentar von: fanmerie am 17.08.2009, 21:42:42
He alter Mann (Zitat Roana), ich schließe mich lieber mellie an. Ich bin zu faul :-) Und das mit 45... Ich wünsche Dir weiterhin die nötige Ausdauer und das mit dem Marathon schaffst Du auch noch. Deine Kinder glauben an Dich und das sollte es Dir wert sein. Viele Grüße aus Langenau, Bruno
Kommentar von: virtuellhaegar am 18.08.2009, 06:54:26
Nachtrag: Habe mir nun "enganliegende" Laufklamotten gekauft, damit ich während dem Laufen KEINE Hosen verliere... ABER: nur die Hose ist eine Nummer kleiner, bei der Jacke und Langarm T-Shirt blieb ich bei meiner alten Größe, sprich Schlappberlook, hat aber einen anderen Grund (Läufer wissen das--->@mellie: Ey Mädel, wo musst den Du noch abnehmen *verduztguck* ??? O.K. vielleicht um Deinen hübschen Kopf freizubekommen (-; --->@Roana Keine Angst, habe ich schon richtig verstanden. Mit 35 Jahren wäre ich NIE gelaufen sondern nur im "gesetzteren" Alter...
Kommentar von: fanmerie am 18.08.2009, 11:08:20
Anmerkung: Ich würde niemals einen älteren Herrn, welcher mich überholt, alter Mann nennen. Vielleicht laufe ich auch noch, das kann aber noch zehn Jahre dauern :)
Kommentar von: remus2004 am 21.08.2009, 13:23:57
hi achim, danke schöön für deine netten geburtstagsgrüße. und...ich bin unglaublich stolz auf dich!!! allerliebste grüße cathrin
Kommentar von: bremsassistent am 22.08.2009, 22:38:55
Achim - pass auf: Bei mir fing es ähnlich an und jetzt endet das in 2 Marathonläufen pro Jahr ;-) Aber im Ernst: Jede Bewegung ist gut und Hut ab vor Deiner Leistung. Weiter so und bleib dran. Keep on running.

Die Sucht, der Ausgleich, Warum ???

16 Wochen ist es nun her
16 Wochen und 8 Kilo leichter...
16 Wochen und ich muss LAUFEN
 
Laufen, im Sinne von Walking, nicht Joggen.
 
Hätte mir vor 16 Wochen einer gesagt, Hey Du wirst Laufen, Du wirst Spass daran haben, es wird eine Sucht, hätte i...

17.08.2009, 07:59:58 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:40:16

-Ohne Worte -

Vor zwei Jahren lernte unser ´Sohn auf der Katha einen Freund kennen.
 
1 Jahr älter wie unser Sohn
noch schlimmer dran wie er.
 
J. saß in einem Rollstuhl und sollte in 4 Wochen auf einen Rollator umsteigen.
J. hatte einen Hirntumor,welchen man erfolgreich entfernt hatte.
Nachteil der O.P.:
Verletzung vom Sprach- und Motorikzentrum beim Enfternen.
J. und seine Eltern wußten Bescheid, und nahmen dies so in Kauf.
 
J. lernte innerhalb von 4 Wochen mit ihm Hilfe fast ohne Stöcke und Rollator wieder zu Laufen. J. lief fast nur noch an Maxi's Schulter. Dies ist nun über 2 Jahre her.
J. hatte am Samstag seinen 16. Geburtstag - und ich weiß - leider - das der Mist bei J. wieder zurückkam und auch noch seit Mai explodiert ist und in die Organe streut...
Die Uni München hätte J. jetzt austherapiert )-;
Aber das Krankenhaus in Regensburg gibt ihm mit einer neuen Therapie nocheinmal eine 5 % Chance...
Und wie gesagt unser Sohn weiß nur, das J. einen Rückfall hat, aber nicht wie es um Ihm steht...
Selbst als er mit ihm am Samtag telefoniert hat, wurde nichts zu dem Thema gesprochen.
 
Wie ich mich nun verhalten soll ???
 
In 14 Tagen sind wir wieder auf der Katha, werde wohl den Psychologen kontaktieren und Ihn fragen wie ich es eintüten soll. Irgendwann in Ferner Zukunft, könnte es sein, dass es vetl. leider, keinen Kontakt mehr zu J geben wird.?!?
 
- Ohne Worte -
 
Ich weiß leider nicht wie das mein Sohn verarbeiten...
Ein Fall, ein 6 jährigen, hat mein Sohn sterben gesehen (fast). Er hat es mitbekommen, dass er zum Sterben heimgeht.
Ein anderer Fall hat Mamein Sohn miterlebt, den der Professor NICHT aufgegeben hat,
mit 5 % Überlebenschance, und hat überlebt.
 
Und das Mädchen in der ersten Nacht auf der Kinder-Onko, hat mein Sohn hoffentlich NICHT miterlebt, das Erlebnis hat mir nachhaltig gereicht und fertig gemacht...
 
(Ich sollte die ersten 14 Tage bei meinem Sohn im KH bleiben, in der ersten Nacht starb eine 16 Jährige neben an, mir haben die Schreie und die vielen Ärzte und Schwestern in der Nacht schwer zu schaffen gemacht)
 
Warum, warum nur läßt das der "alte Mann" da oben bzw. die Macht da draußen zu ???
 
Soetwas zieht mich wieder total runter
 
Bin schwer betroffen und das Florianzprinzip hilft mir darüber weg, LEIDER...
 



Kommentar von: Miststück am 21.08.2009, 18:21:51
Hoffe die Beruflichen können dir mit Rat und Tat zur Seite stehen, den klar spürt Max sicher auch jetzt schon (auch wenn nix angesprochen oder besprochen wurde) das was nicht stimmt. Sorry, Kids haben noch feinere Sensoren wie wir Großen (sind ja nur aufgeblasene Kinder aber verlieren viele kindliche Gaben während der Aufblähung). Drück dich gedanklich - lege Hand auf die Schulter & versuche dir so was stärke zu geben und bei zu stehen.

-Ohne Worte -

Vor zwei Jahren lernte unser ´Sohn auf der Katha einen Freund kennen.
 
1 Jahr älter wie unser Sohn
noch schlimmer dran wie er.
 
J. saß in einem Rollstuhl und sollte in 4 Wochen auf einen Rollator umsteigen.
J. hatte einen Hirntumor,welchen man...

29.07.2009, 10:17:16 - letzte Änderung: 05.03.2010, 09:38:19

... noch 29 X schlafen...

...noch 24 x zum Arbeiten, noch fast 4 Wochen, dann...
 
...dann hat uns die Katharinenhöhe wieder, hach, wieder für 4 Wochen (-;
 
Heute habe ich die Fragebögen und die restlichen Daten für unsere Familien-ReHa zur Post gegeben, heißt in 4 Wochen sind wir im Schwarzwald. Und bleiben bis kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang dort oben. In 1050 Meter Höhe, oben auf dem Berg, über Schönwald im schönen "Black Forest"...
 
Hat uns vor 2 Jahren im August 4 Wochen gut getan und wird uns hoffentlich jetzt im September nocheinmal 4 wochen gut tun. Habe mir vorgenommen, nachdem morgen das Cardio-Fit Programm der AOK endet , dort 3 mal in der Woche die "kleine Runde" mit 4,3 Kilometer zu Laufen. Nein, nicht Joggen, sondern Power Walking und ohne Stöcke...
Dann kommt da sicherlich noch 2 mal Aqua-Training vor (muß die ganze Familie durch) und viel Zeit für die Familie in der schönen Natur mit der frischen Luft ...
 
Dass ich mich wieder freiwillig auf "reduzierte Kost" habe setzten lassen (siehe Fragebögen), mit dem kann ich Leben. Habe in den letzten 12 Wochen 6 Kilogramm abgenommen und habe KEINE Diät gemacht, sondern bewußt gegessen und mir auch ab und an einen Kuchen, ein Eis oder mal auch ein bißchen Schokolade gegönnt und bin zweimal in der Woche gelaufen.
 
Bin gespannt wieviel Kilo ich noch auf der "Katha" schaffen werde, wenn ich reduziert Esse und mich viel im aeroben Bereich mit der Pulsuhr bewegen werde...
 
Klar ein Gläschen Wein oder ein Bierchen und die obligatorische Schwarzwälder Kirsch darf nicht fehlen, bin ja auf einer Familien ReHa und die reduzierte Kost in freiwillig (-; und die sozialen Kontakte müssen auch geplfegt werden, aber in Maßen *ups* nein, Mellie jetzt nicht in Biermaßen...
 
Wir werden sehen, der 4, August, nachmittags 13:30 Uhr liegt mir noch schwer im Magen.
Ist dann wieder "Tagesklinik" für unseren Sohn.
Die Zeit der Routine-Kontrolle.
Wird schon nix sein.
Hmm, kenne aber mein Sohn, hatte in seiner schlimmsten Phase in der Therapie immer eine Überraschung parat, ABER, er ist nicht mehr in Therapie, sondern in "Nachbehandlung" ...
 
Also Augen zu und durch, dann ist er 14 Tage mit seinem Bruder im Ruhetal, die Kinder- und Jugendfreizeit in Ulm und dann, dann dürfen wir in den Schwarzwald uns verwöhnen lassen...
 
Und dann, dann sollte die schwere Erkrankung meines Sohnes entgültig in den Hintergrund treten...
 
Mal sehen (ich weiß was Mimi und Hutch jetzt denken werden, und die beiden haben recht)
 
Nachtrag: War nix am Dienstag, alle Werte O.K. Schon klar, aber die Scheißangst bleibt...


Kommentar von: mellie am 29.07.2009, 13:06:50
Nächstes Jahr kümmer ich mich auch mal um so ne Familien-Reha. Wenns einer verdient hat, dann auch wir, oder?
Kommentar von: virtuellhaegar am 29.07.2009, 14:21:27
Klar, Mellie (-; Habt ihr, bestimmt. Aber stell es Dir nicht leicht vor eine ReHa für die ganze Familie zu bekommen. Die RV stellt sich das mal erst quer... Kannst uns ja mal besuchen, *lach*. Wenn wir das große Appartement haben kann man da locker noch ein paar "Patienten" unterkriegen (-;

... noch 29 X schlafen...

...noch 24 x zum Arbeiten, noch fast 4 Wochen, dann...
 
...dann hat uns die Katharinenhöhe wieder, hach, wieder für 4 Wochen (-;
 
Heute habe ich die Fragebögen und die restlichen Daten für unsere Familien-ReHa zur Post gegeben, heißt in 4 Wochen sind wir ...

 
 
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